Project Description

Nachfolgend werden unterschiedliche Anwendungsbeispiele für Zahnimplantate dargestellt, welche in unserer Praxis täglich durchgeführt werden. Mittlerweile blicken die Zahnärzte Dres. Kappel & Partner, sowie unser Technikermeister-Team auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der dentalen Implantologie zurück. Voller Stolz betrachten wir diesen Zweig der Zahnheilkunde als unser Steckenpferd. Auch wenn das Thema wesentlich komplexer und bücherfüllend ist, werden wir anschließend eine kurze Übersicht skizzieren. Dies ersetzt keinesfalls ein zahnärztliches Beratungsgespräch, da wichtige individuelle Faktoren hierbei nicht berücksichtigt werden.

Die Zahnlücke

Der Lückenschluss in einer sonst intakten Zahnreihe ist die häufigste Anwendungsform von Implantaten. Mittels einer vollkeramischen Krone kann die Zahnlücke nach erfolgreicher Einheilung des Zahnimplantates geschlossen werden, ohne die Nachbarzähne wie bei einer Brücke zu beschleifen. Nachfolgend sind grob vereinfacht pro und contra für eine Implantation gegenübergestellt, wenngleich dies nicht aufgrund individueller Gegebenheiten allgemein gültig ist.
Vorteile Nachteile
Nachbarzähne bleiben gesund OP-Risiken
Kieferknochen bleibt erhalten Längere Behandlungsdauer
Größere Stabilität Höhere Kosten (zumindest kurzfristig!)
Bessere Ästhetik

Das Restzahngebiss

In einer Situation, in der nur noch vereinzelt Zähne vorhanden sind bietet die Anwendung der dentalen Implantologie die einzige Alternative zur klassischen herausnehmbaren Teilprothese. Hierbei ist es hauptsächlich von den Positionen der noch vorhandenen Zähne und deren Qualität abhängig, welche Form des zukünftigen Zahnersatzes möglich ist. Sollten die Vorraussetzungen für eine Implantation vorhanden sein, kann man eine feste Versorgung planen.

Eine wesentliche Vorraussetzung jedoch ist, dass man regelmäßige professionelle Zahnreinigungen und zahnärztliche Kontrollen durchführt, um die noch verbliebenen Zähne und die Implantate bestmöglich zu schützen. Zu den Risikofaktoren…

Der zahnlose Kiefer

Wenn keine eigenen Zähne mehr vorhanden sind, können prinzipiell drei implantologische Konzepte angewendet werden. Hierbei gilt, dass die Empfehlung für die unterschiedlichen Therapiearten stark von den individuellen Gegebenheiten abhängen (z.B. Kiefervolumen, Knochenqualität, Medikamenteneinnahme, Tabakkonsum etc.) und sich nicht immer alle Varianten aufgrund von etwaigen Risikofaktoren durchführen lassen können. Diese Konzepte unterscheiden sich :

  • in der Anzahl der zu setzenden Zahnimplantate,
  • in der zahntechnischen Konstruktion (fest/bedingt herausnehmbar),
  • im Komfort und
  • in den Kosten.

Konzepte für feste Zähne

Für die Versorgung von zahnlosen Ober- oder Unterkiefer gibt es drei unterschiedliche Versorgungskonzepte, welche in der Folge kurz vorgestellt weden.

Bei dieser Versorgungsvariante werden zwei Implantate in den ursprünglichen Eckzahnregionen gesetzt. Nach erfolgter Einheilung können jeweils spezielle Druckknöpfe auf die Implantate gesetzt werden. Diese verbessern den Halt der Totalprothese maßgeblich.
Hierbei werden zwei Implantate beidseits gesetzt und anschließend mit einer bedingt herausnehmbaren Brücke versorgt. Diese Form der Versorgung vereinbart hygienische Vorteile eines herausnehmbaren Zahnersatzes und führt  – verglichen mit der Druckknopfvariante – zu wesentlich mehr Komfort.
Für diese Versorgung sind 6-8 Implantate nötig. Nur dann kann eine ausreichende Stabilität für die feste Konstruktion garantiert werden. Es ist mit Abstand die komfortabelste Variante und kommt den natürlichen Zähne am nächsten. Allerdings ist diese auch die aufwendigste und kostenintensivste Therapie, die auch stark von der Kieferform abhängt.