FAQ

FAQ2016-10-13T10:30:46+02:00

Häufig gestellte Fragen

Nachfolgend werden häufig gestellte Frage von unserem Team beantwortet.

Was ist ein Power-Bleaching?2014-09-04T17:24:18+02:00

Beim sog. „Power-Bleaching“ wird das Zahnfleisch mit einem speziellen Kunststoff abgedeckt. Danach wird das Aufhellungsmittel direkt auf die Zähne aufgetragen, welche nun mit einem speziellen Licht bestrahlt werden. Der große Vorteil dieser Technik ist, dass der gesamte Zahnbogen an nur einem Termin aufgehellt wird. Das Ergebnis ist eine deutliche Zahnaufhellung. Bei Bedarf kann dieser Prozess wieder aufgefrischt. werden. Unser Prophylaxe-Team wird sie gerne ausführlich zu diesem Thema beraten.

Was sind Veneers?2014-09-04T17:19:21+02:00

Veneers sind hauchdünne Verblendschalen aus Keramik, die auf den Frontzähnen befestigt werden. Leichte Zahnfehlstellungen, Zahnlücken und Zahnverfärbungen können behoben werden. indem „maßgeschneiderte“ Keramikschalen auf die Zähne geklebt werden. So erhalten die Oberflächen der sichtbaren Zähne ein lupenreines strahlend-weisses Aussehen.

Wie wird eine Parodontitis behandelt?2014-08-10T23:05:26+02:00
 Schritt 1: Hygienephase

In der Hygienephase müssen die bakteriellen Beläge oberhalb des Zahnfleisches, insbesondere in den „Bakterienverstecken“ zwischen den Zähnen entfernt werden. I.d.R. wird empfohlen, eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Auch werden Tips zur Verbesserung der eigenen Hygiene gegeben.

 Schritt 2: Systematische Zahnfleischbehandlung

In der zweiten Phase werden die Beläge unterhalb des Zahnfleisches (sog. Konkremente) entfernt. Dies geschieht unter örtlicher Betäubung in zwei Terminen.

 Schritt 3: Regeneration

In manchen Fällen besteht die Möglichkeit, die verlorengegangenen Anteile des Zahnhalteapparates durch mikrochirurgische Verfahren wieder aufzubauen. Wir arbeiten mit speziellen Knochenersatzmaterialien, welche in die Zahnfleisch-, bzw. Knochentaschen eingebracht werden und dann während des Heilungsprozesses in körpereigenen Knochen umgebaut werden.

 Schritt 4: Nachsorge

Das wichtigste bei der Parodontitisbehandlung neben den Schritten 1 – 3 ist Ihr Engagement: Nur die Mitarbeit des Patienten garantiert den langfristigen Erfolg! Eine effiziente häusliche Mundhygiene in Verbindung mit einem regelmäßigen „Recall“ (=regelmäßige professionelle Zahnreinigungen) ist der Schlüssel zum Erfolg und kann den gesundeten Zustand des Zahnfleisches erhalten. Unser erfahrenes Team betreut Sie dabei gerne und steht Ihnen mit Rund Tat zur Seite.

Was ist eine Parodontitis?2014-08-10T22:55:16+02:00

Zahnfleischerkrankungen betreffen den Zahnhalteapparat (= Parodont) und werden zusammenfassend als Parodontitis oder früher Parodontose bezeichnet. Diese Entzündungen entstehen durch Bakterienbeläge (Plaque), die die Wurzeloberfläche besiedeln. Langfristig führt dies zu immer tiefer werdenden Zahnfleischtaschen und einem Abbau des Zahnhalteapparates um die Zahnwurzel herum. So werden die Zähne zunächst locker, später folgt der Zahnverlust. Erste Anzeichen können ein geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleischblutung (z.B. beim Zähneputzen), tiefrote Verfärbung des Zahnfleisches und Mundgeruch sein. Gelegentliche Schmerzen und „länger“ werdende Zähne gehören auch zu den möglichen Symptomen. Tückisch ist, dass sich eine Parodontitis entwickeln kann, ohne dass Sie deutliche Anzeichen davon wahrnehmen. Dies ist der Grund, warum diese Zahnfleischerkrankung häufig erst im Alter von 40 oder 50 Jahren im fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird, obwohl erste „Vorboten“ schon vorhanden waren.

Was ist eine Periimplantitis?2014-08-10T22:24:35+02:00

Eine Periimplantitis ist eine Entzündung des Kieferknochens und des Zahnfleisches um das Implantat. Es kommt dabei zu einem Abbau des Gewebes und gegebenenfalls bei Ausbleiben einer Behandlung zum Implantatverlust. Symptome sind:

  • Rötung, Schwellung und Blutung des Zahnfleisches
  • Ausbildung einer Zahnfleischtasche
  • im fortgeschrittenen Stadium Schmerzen und Abszedierung
Was sind die Vorteile vom Laser?2014-08-10T22:50:52+02:00
  • Bohrerfreie Kariesentfernung
  • Oralchirugie (schnittfreies Abtragen von Schleimhautwucherungen, Freilegen von Zahnimplantaten, Lippenbandentfernung, Wunddesinfektion)
  • Zahnfleischbehandlung (Entfernung der bakteriellen Beläge in Zahnfleischtaschen unter Schonung der umliegenden Gewebe)
  • Wurzelkanalbehandlung (Desinfektion der Wurzelkanäle bei ausgeprägten Entzündungen)
Was sind Veneers?2014-08-10T22:00:18+02:00

Veneers sind hauchdünne Verblendschalen aus Keramik, die auf den Frontzähnen befestigt werden. Leichte Zahnfehlstellungen, Zahnlücken und Zahnverfärbungen können behoben werden. indem „maßgeschneiderte“ Keramikschalen auf die Zähne geklebt werden. So erhalten die Oberflächen der sichtbaren Zähne ein lupenreines strahlend-weisses Aussehen.

Von wem bekomme ich ein Bonusheft?2014-08-10T21:58:38+02:00

Das Bonusheft wird Ihnen in unserer Praxis ausgehändigt. In dieses werden die jährlichen Kontrolluntersuchung eingetragen. Im Falle einer Notwendigkeit von Zahnersatz gibt es für die regelmäßig stattfindenden Kontrollen einen erhöhten Festzuschuss.

Wie läuft die Behandlung mit Zahnersatz ab?2014-08-10T21:51:17+02:00

Die Behandlung lässt sich in vier Schritte gliedern:

1. Die Vorbehandlung

In den meisten Fällen ist eine Vorbehandlung erforderlich: Sowohl die Zahnhartsubstanz (z.B. Karies) als auch die Parodontien (z.B. chronische Zahnfleischentzündungen) müssen vor der Herstellung von Zahnersatz behandelt werden. Erst wenn das Gebiss karies- und entzündungsfrei ist, kann mit der Planung für Zahnersatz begonnen werden. Dies ist auch eine Voraussetzung der gesetzlichen Krankenkassen für die Erstellung eines Heil- und Kostenplanes.

2. Das Beratungsgespräch: Das Markenzeichen von Kappel & Partner!

Auf individuelle Beratung und Entscheidungsspielräume legen wir bei Dres. Kappel & Partner besonderen Wert, ist es doch letztlich der wichtigste Moment bei der Gestaltung Ihres Zahnersatzes. Das Ziel ist es, Ihnen nach erfolgreicher Vorbehandlung ein ausführliches Beratungsgespräch über die unterschiedlichen Versorgungsarten zu bieten. Zusammen mit unserem Zahntechnikermeister-Team zeigen wir Ihnen mögliche Lösungen und beraten über Vor- und Nachteile in Ihrer individuellen Situation. Mit anschaulichen Modellen haben Sie bestmögliche Vorraussetzungen für Ihre Entscheidung. Der Schwerpunkt unserer Rekonstruktionen ist die Kombination von Funktion und Ästhetik. Dies fließt während der gesamten Beratung mit ein, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

3. Die Erstellung des Heil- und Kostenplanes

Sobald der Entschluss zu einer Lösung gefällt ist, wird ein individueller Heil-und Kostenplan (kurz HKP) von unserem Team erstellt und Ihnen per Post zugesendet. Auf diesem ist der Eigenanteil der geschätzten Behandlungskosten ersichtlich. Der Plan sollte mit Ihrem Bonusheft zusammen zur Krankenkasse geschickt werden. Sobald er genehmigt wurde, melden Sie sich in unserer Praxis zur Weiterbehandlung. Sollten Sie eine Zusatzversicherung haben, bitten wir Sie eine Farbkopie des genehmigten Heil- und Kostenplanes an diese zu senden.

4. Die Behandlung

Die eigentliche Behandlung verläuft etappenweise in mehreren Terminen. Dabei werden die unterschiedlichen Arbeitsschritte mit unserem Technikermeister-Team bereits bei Beginn der Arbeit abgesprochen, um ein bestmöglichses Behandlungsergebnis zu erreichen.

Welche Vorteile haben vollkeramische Restaurationen?2014-08-10T15:33:54+02:00
  • absolute Biokompatibilitätdurch und durch zahnfarbenes Material
  • höchste Passgenauigkeit durch Computerfräsung
  • größte Brückenspannen möglich durch überragende Festigkeit
  • Langlebigkeit
  • keine elektrische Leitfähigkeit
  • geringe Temperaturleitfähigkeit
Welche Gedanken spielen bei der Wahl für den Zahnersatz eine Rolle?2014-08-10T15:32:29+02:00

Die unterschiedlichen Varianten haben ihre unterschiedlichen Vorraussetzungen, sowie die o.g. Vor- und Nachteile. So muss die Entscheidung von den folgenden Faktoren abhängig machen:

  • Ihre Motivation zu zahnärztlichen Behandlungen und der Nachsorge (regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigungen)
  • Mundhygiene
  • Anpassungsvermögen an Zahnersatz
  • Gebisszustand (Anzahl/Ort der fehlenden Zähne, Kariesaktivität und Parodontitis)
  • Zustand der Mundschleimhaut
Warum ist einer Kiefergelenksvermessung wichtig?2014-08-10T15:28:38+02:00

Die Vorraussetzung für eine harmonische Funktion des gesamten Kauorgans ist das störungsfreie Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken und der beteiligten Muskulatur. Durch die Ultraschall-Analyse der Kiefergelenke kann die Herstellung von Zahnersatz nun „maßgeschneidert“ auf Ihre anatomischen Verhältnisse und nicht anhand von Mittelwerten hergestellt werden. Dies ist insbesondere bei größeren Versorgungen angebracht und ermöglicht unseren Zahntechnikermeistern, die wertvollen Informationen in den Zahnersatz einzuarbeiten. So entsteht eine optimale Kaufunktion, die alle beteiligten Komponenten des Kausystems individuell berücksichtigt.

Was heisst „herausnehmbarer Zahnersatz“?2014-08-10T15:26:29+02:00

Als “herausnehmbar” wird Zahnersatz bezeichnet, der mittels Klammern, Geschieben oder Teleskopen am Restgebiss befestigt wird. Er besteht vor allem aus Kunststoff und muss täglich mehrmals zur Reinigung aus dem Mund genommen werden. Konstruktionsbedingt ist er wesentlich voluminöser, als die “feste” Variante und bedeckt ganz oder teilweise den Gaumen. Dies führt zu einem verminderten Komfort und einer längeren Eingewöhnungszeit. Auch der Geschmack und die Aussprache können in manchen Fällen beeinflusst sein. Weitere Nachteile sind eine verstärkte Plaquebildung am Restgebiss, welche Schäden hervorrufen kann und eine erhöhte mechanische Belastung des Zahnfleisches und der Mundschleimhaut, die zu Druckstellen oder Reizfibromen führen kann. Vorteilhaft hingegen sind die Umarbeitbarkeit, Kostenreduktion und Reparaturfähigkeit, die insbesondere bei unsicherer Prognose mancher Zähne wichtig ist. Auch das Design kann von unserem Technikerteam dahingehend positiv beeinflusst werden, dass die o.g. Nachteile insbesondere bei Volumen und Gaumenbedeckung relativiert werden können.

Was heisst „fester Zahnersatz“?2014-08-10T15:25:23+02:00

Als “fest” wird ein Zahnersatz bezeichnet, wenn er auf den noch vorhandenen Zähnen, bzw. auf den Implantaten zementiert wird. Diese Versorgung kommt dem natürlichen Gebiss am nächsten und bietet deswegen den höchsten Komfort. Die dabei verwendete Vollkeramik ist in optischer Hinsicht allenfalls durch den Zahnarzt von den natürlichen Zähnen zu unterscheiden. Auch das Kauen, Schmecken und Sprechen fällt wesentlich leichter und die Lebensqualität ist deutlich höher. Festsitzender Zahnersatz gilt in unserer Praxis – auch beim älteren Menschen – als das Therapiemittel der Wahl und sollte bei der Entscheidung wenn möglich bevorzugt werden.

Was heisst „funktionelle und ästhetische Rekonstruktion“?2014-08-10T15:23:52+02:00

In unserem Mittelpunkt stehen schöne Zähne und die naturnahe Rekonstruktion verlorener Zahnsubstanz. Wir bieten jedem Patienten:

  • eine ästhetisch-funktionelle Beratung
  • eine individuelle Zahnfarbenbestimmung
  • eine Beratung zu Materialien und Konstruktionsmöglichkeiten
  • bei umfangreichen Rekonstruktionen erfolgt in unserem Hause eine ultraschall-basierte Kiefergelenksvermessung
Was heisst Laser?2014-08-10T22:51:08+02:00

Das Wort Laser ist ein Acronym für „Light Amplification by stimulated Emmsion of Radiation“. Durch die Bündelung von Lichtstrahlen erzeugt man Strahlpulse, die auch in der Medizin zur Behandlung in unterschiedlichen Fachrichtungen eingesetzt wird. Besonders die keimtötende Wirkung verbessert die Behandlungen und führt zu erhöhten Erfolgsquoten.

Ersetzt der Laser den Bohrer?2014-08-10T22:51:52+02:00

In manchen Fällen kann man die Kariesbehandlung vollständig ohne Bohrer durchführen. Dies ist jedoch abhängig von den individuellen Gegebenheiten und kann nicht pauschalisiert werden.

Was kann man mit dem Laser behandeln?2014-08-10T22:51:46+02:00

Mit dem Einsatz des Lasers (LASER = Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation) in der Zahnheilkunde haben sich völlig neue Therapiemöglichkeiten ergeben. Das energiereiche, gebündelte Licht wird in mehreren Fachbereichen der Zahnheilkunde erfolgreich angewendet:

  • Kariesbehandlung
  • Zahnfleischtaschen-Desinfektion
  • Entzündungen des Gewebes um die Wurzelspitze im Rahmen einer Wurzelkanalbehandlung
  • Oralchirurgische minimalinvasive Behandlungen bei einer Wurzelspitzenresektion
  • Implantatdesinfektion bei einer Periimplantitis
Was heisst „CEREC“?2014-08-10T14:44:02+02:00

Diese minimal-invasive Methode ermöglicht eine defektorientierte Versorgung eines Zahnes mit einer zahnfarbenen keramischen Resauration in einer Sitzung (CEramic REConstruction). Mittels eines Computerscans wird der Defekt des Zahnes digitalisiert. Dadurch ist es uns möglich den verlorengegangenen Teil des Zahnes virtuell zu rekonstruieren. Durch eine Fräs-Roboter stellen wir dann eine vollkeramische Versorgung in nur einem Termin her. Das Tragen eines lästigen und mitunter auch schmerzhaftem Provisoriums entfällt dadurch.

Welche Vorteile hat eine CEREC-Versorgung?2014-08-10T14:56:01+02:00

Folgende Vorteile hat eine Einzelzahnrestauration gegenüber einer konventionellen Krone:

  • Ober- und Unterkieferabformung mit der Abformmasse entfällt
  • Tragen eines Kunststoff-Provisoriums entfällt
  • Geringere Reizung des vitalen Zahnnerven und der umliegenden Gewebe durch einmalige Behandlung anstatt mehrerer Termine
  • Optische Abformung (=Scan) minimiert Risiko einer Abformungsungenauigkeit
  • Minimal-invasive Behandlung schont Zahnsubstanz
  • hohe Passgenauigkeit der ausgereiften Technik führt zu längeren Haltbarkeit der Cerec-Versorgung
Wann kann man das CEREC-Verfahren anweden?2014-08-10T14:47:09+02:00

Die wichtigste Vorraussetzung für die Versorgung eines Zahnes ist die Symptomlosigkeit. D.h. wenn ein Zahn z.B. wurzelkanalbehandelt wurde, sollten die Behandlung und die anschließende Versorgung mit einem Cerec zeitlich etwas auseinanderliegen.

Entfällt die Abformung beim CEREC?2014-08-10T14:58:47+02:00

Ja! Durch die optische Abformung benötigen wir nun keine Abformmasse mehr. Gerade bei Menschen mit einem ausgeprägtem Würgereiz ist diese neue Methode deswegen sehr beliebt.

Kann man auch Implantate mit einem CEREC versorgen?2014-08-10T15:01:01+02:00

Mittlerweile ist es uns möglich, auch Implantate im Mund zu scanen und so die Versorgung nach dem Cerec-Prinzip durchzuführen. D.h. es ist möglich, die Implantatkrone an nur einem Termin herzustellen.

Ist ein CEREC teurer als eine konventionelle Krone?2014-08-10T14:49:03+02:00

In unserer Praxis ist die CEREC-Krone gegenüber der konventionellen „Laborkrone“ nicht teurer.

Gibt es eine Altersgrenze für Zahnimplantate?2014-08-10T14:39:05+02:00

Da die Knochenheilung beim Menschen auch im hohen Alter sehr gut funktioniert, gibt es keine Obergrenze für das Alter bei Zahnimplantationen. Viel wichtiger sind die allgemeinmedizinischen Aspekte und Knochenqualität und -quantität. So werden also keine Unterschiede hinsichtlich der Heilung bei über 80 jährigen zu jüngeren Patienten gemacht.

Ab welchem Alter kann man implantieren?2014-08-10T14:32:15+02:00

Der Körper befindet sich i.d.R. bis zum 21. Lebensjahr im Wachstum. Solange ist von einer Zahnimplantation abzuraten.

Wie läuft eine Implantatberatung ab?2014-08-10T14:22:18+02:00

Wir empfehlen eine Heilungsphase von 8-12 Wochen nach Zahnentfernung. Nach dieser Zeit kann man den Kieferknochen im Sinne der Knochenquantität und -qualität durch ein Röntgenbild bewerten. Im Rahmen der Implantatberatung wird in unserem Hause folgendes bewertet und besprochen…

  • Ist-Situation des Knochenvolumens und der Knochenqualität,
  • Risiken der OP,
  • Notwendigkeit eines Knochenaufbaus,
  • Alternativen zum Zahnimplantat,
  • allgemeingesundheitliche Aspekte, Medikamenteneinnahme etc.,
  • etwaige Vorbehandlungen (z.B. Parodontitis- oder Kariesbehandlungen) und
  • Klärung Tabakrauchen ja/nein.

Der mögliche Ablauf und der zukünftige Zahnersatz wird anhand von Schaumodellen erläutert und Fragen werden besprochen. Bei Interesse an einer Implantation wird ein unverbindlicher individueller Kostenvoranschlag erstellt.

Was heisst „minimal-invasiv“?2014-08-10T14:09:22+02:00

Minimalinvasiv bedeutet “mit kleinstmöglichem Aufwand eingreifend”, d.h. wir führen operative Eingriffe ohne größere Schnitte unter optischer Vergrößerung durch. Davon versprechen wir uns:

  • kleinstmögliche operative Verletzung der umliegenden Gewebe (Zahnfleisch, benachbarter Kieferknochen, Nachbarzähne)
  • geringere postoperative Schmerzen und Schwellung
  • schnellere Heilung und damit auch schnellere Versorgung der Implantate
Wie wird festgestellt, ob der Kieferknochen aufgebaut werden muss?2014-08-10T14:07:42+02:00

In manchen Fällen muss der Kieferknochen aufgebaut werde, um ein Zahnimplantat zu setzen. Durch minimalinvasive Techniken wird ein Knochenersatzmaterial in Kombination mit eigenem Knochen aus dem OP-Gebiet in die betroffene Region implantiert. Dies erfolgt zeitlich meistens in Zusammenhang mit der eigentlichen Zahnimplantation. Die Notwendigkeit eines Knochenaufbaus wird nach abgeschlossener Ausheilung der Knochenfaches durch ein Röntgenbild festgestellt.

Wie lange dauert die Heilungsphase nach einer Zahnentfernung?2014-08-10T14:00:33+02:00

Nachdem ein Zahn entfernt wird, muss sich der Kieferknochen zunächst erst einmal regenerieren. Faktoren für eine bessere Knochenheilung sind…

  • eine besonders schonende Zahnentfernung (mittels minimal-invasiver Verfahren schont man den Knochen mehr),
  • die „Knochenfach-Erhaltungstechnik“ (mit sog. Knochenersatzmaterialien baut man den Knochen bereits zum Zeitpunkt der Zahnentfernung auf, um das bestmögliche Ergebnis der Knochenregeneration zu erhalten und das Implantat sicher setzen zu können)
  • die Beachtung von uns empfohlenen postoperativen Verhaltensmaßnahmen
  • zahnärztliche Kontrollen des postoperativen Verlaufes
Wie lange habe ich nach der Zahnimplantation Schmerzen?2014-08-10T13:45:23+02:00

In der Regel sind die postoperativen Schmerzen nach 1-2 Tagen weg. Die initiale Heilungsreaktion ist allerdings noch etwas länger wahrnehmbar, bzw. tastbar. Dank der minimal-invasiven „Schlüsselloch-Technik“, die wir in unserem Hause anwenden, ist die Zeit der Unannehmlichkeiten deutlich verringert. Die schmerzärmere mikrochirurgische Operationstechnik führt dazu, dass sich das Gewebe um das Zahnimplantat schneller regenerieren kann.

Wann ist das Zahnimplantat eingeheilt?2014-08-10T13:40:32+02:00

Die Einheilungszeit von Zahnimplantaten in den Kieferknonchen dauert 3-6 Monate, je nach Operationstechnik und Knochenvolumen, bzw. -qualität. Die Empfehlung für die Dauer der Einheilung geben wir unmittelbar nach der erfolgten OP.

Wie lange halten Zahnimplantate?2014-08-10T13:37:01+02:00

Nach der aktuellen wissenschaftlichen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) beträgt die Überlebensrate von Zahnimplantaten nach 10 Jahren bis zu 97%. Diese Erfolgsquote ist dennoch stark abhängig von…

  • der korrekten Pflege (regelmäßige professionelle Zahnreinigungen),
  • regelmäßigen zahnärztlichen Kontrollen (mid. alle 6 Monate),
  • dem allgemeinen Gesundheitszustand und
  • der dauerhaften Knochenqualität und -quantität.
Wie hoch ist die Einheilrate bei Zahnimplantaten?2014-08-10T13:24:16+02:00

Unsere Erfahrungen zur Einheilrate sind deckungsgleich mit aktuellen Forschungsergebnissen: 95-98% aller Implantate heilen in den Knochen ein (=Osseointegration). Diese hohe Einheilquote ist das Ergebnis der mittlerweile ausgereiften Werkstoffe und der minimal-invasiven Operationstechniken, die wir täglich in unserem Hause anwenden.

Woraus bestehen Zahnimplantate?2014-08-10T13:13:03+02:00

Zahnimplantate bestehen aus Titan. Dieser Werkstoff kann im Kieferknochen einheilen, ohne eine Entzündungsreaktion im Sinne einer Abstoßungsreaktion hervorzurufen.Man spricht in diesem Zusammenhang von der Biokompatibilität, welche bei Titan als hoch gilt. Diesen Prozess nennt man Osseointegration.

Kann ich den Halt meiner Prothese verbessern?2014-08-10T10:40:56+02:00

Den Halt einer Prothese kann mann gegebenenfalls durch eine Unterfütterung verbessern, d.h. der Zahntechniker kann durch Anpassen der Prothesenbasis an den Kiefer eine Verbesserung des Sitzes erreichen. Sollte diese Variante aufgrund von stark geschrumpften Kieferverhältnissen erfolglos sein, kann eine Implantation weiterhelfen:

Durch das Einbringen von Druckknöpfen auf beispielsweise zwei Implantaten auf jeder Kieferseite kann der Halt wesentlich verbessert werden. Dies führt zu einem deutlich höheren Komfort.

Wie läuft eine Zahnimplantation ab?2014-08-10T10:33:54+02:00

Den operativen Eingriff einer Zahnimplantation kann man in drei Abschnitte gliedern:

1. Anästhesie

Zunächst wird die betroffene Region betäubt. Dabei werden die „gewöhnlichen“ Anästhetika verwendet. Nach der Einwirkungsdauer von wenigen Minuten wird die Betäubung getestet, um sicherzustellen, dass kein Schmerz während der Implantation zu spüren ist. Wenn der Test erfolgreich war, wird mit der eigentlichen Implantation begonnen.

2. Implantation

Wenn bereits vor der Implantation anhand eines Röntgen- und Tastbefundes ein ausreichendes Knochenvolumen festgestellt wurde, kann gemäß unserer „Schlüssel-Loch-Technik“ das Zahnimplantat minimal-invasiv gesetzt werden, d.h. ohne eine klassische Freilegung des Knochen im Sinne einer schnittfreien Technik. Mittels einer Stanze wird der Teil der Kieferschleimhaut entfernt, der die Implantatregion bedeckt. Danach wird das schraubenförmige Implantat in den Knochen eingebracht und mit einer Abdeckschraube verschlossen. Die Präparation führen wir in unserer Praxis bereits mit einem speziellen „Ultraschall-Bohrer“ durch, welches noch gewebeschonender und atraumatischer ist. Dies wirkt sich in einer schmerzärmeren Heilungsphase und zumeist ohne Schwellungen aus.

3. Naht

Zuletzt wird das OP-Gebiet wieder durch spezielle oralchirurgische Nähte verschlossen. Diese müssen im weiteren Verlauf ca. 7-10 Tage nach OP wieder entfernt werden.

In der Folge werden Kontrolltermine ausgemacht, um die sichere Einheilung des Implantates sicherzustellen. Nach erfolgter EInhelilung wird das Implnatat mit dem Zahnersatz versorgt.

 

Wie läuft eine Wurzelkanalbehandlung ab?2014-08-10T22:52:22+02:00

Der Verlauf einer Wurzelkanalbehandlung hängt von mehreren Faktoren ab, wie z.B.:

  • der Ursache der Schmerzen (Karies oder Zahnfraktur),
  • dem Verlauf, der Intensität und Dauer der Entzündung (akute oder chronische Verlaufsform),
  • dem Ort der Entzündung (etwaige Ausbreitung auf den Kieferknochen).

Je nachdem welche“ Geschichte“ die Entzündung des Zahnes hat, muss man mit unterschiedlich langen Behandlungen rechnen. So wird eine chronische (d.h. seit mehreren Monaten bestehende) Verlaufsform der Zahnnerventzündung länger ausheilen, als eine akute. In der überwiegenden Zahl der Fälle ist eine Karies die Ursache für die Beschwerden. Deswegen wird:

  • zunächst die Karies unter einer örtlichen Betäubung entfernt werden müssen (klassisch mit dem Bohrer, in manchen Fällen auch mit dem Laser)
  • die Markhöhle des Zahnes mehrmals im Wochenrhythmus desinfiziert und gespült,
  • ein Medikament zur Desinfektion des Kanalsystems eingebracht und
  • der Zahn erst wieder mit einer Wurzelfüllung verschlossen, wenn er einen längeren Zeitraum beschwerdefrei ist.

Letzteres, die Wurzelfüllung, ist das Ziel der gesamten Behandlung. Danach kann der Zahn eine Versorgung (Füllung oder Krone, je nach Größe der vorangegangenen Karies) erhalten.

Wie lange dauert eine Wurzelkanalbehandlung?2014-08-10T22:52:41+02:00

Die Dauer einer Wurzelkanalbehandlung kann sehr unterschiedlich sein: Von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Wochen kann es dauern. Je nachdem, ob eine akute oder chronische Nerventzündung mit oder ohne Beteiligung des Kieferknochens vorhanden ist. Daher kann man die Behandlungsdauer nicht pauschalisieren. Im Durchschnitt sind es jedoch zwei bis vier Wochen.

Wie wird der Zahn nach einer Wurzelkanalbehandlung versorgt?2016-10-13T10:30:53+02:00

Nach der erfolgreichen Behandlung ist es erforderlich, den vorhandenen Defekt am Zahn zu restaurieren. Hierbei sind – je nach Größe des Defektes – verschiedene Lösungen möglich:

  • eine Füllung (bei kleinen bis mittelgroßen Defekten)
  • ein Inlay (deutsch = Einlagefüllung früher häufig aus Gold, heutzutage eher aus zahnfarbener Keramik; bei mittelgroßen Defekten)
  • eine Teilkrone/ Vollkrone (sollte der Defekt groß sein, ist die Überkronung aus Gründen der Stabilität nötig=)
Kann es während einer Wurzelkanalbehandlung zu Schmerzen kommen?2014-08-10T22:53:04+02:00

Schmerzen sind bei einer Wurzelkanalbehandlung (leider) möglich. Dies muss jedoch nicht zwangsweise auf einen schlechten Verlauf deuten. Durch die Einwirkung von desinfizierenden Medikamenten kann es im Rahmen von Heilungsprozessen zu Schmerzen kommen. Sollten die Schmerzen jedoch ein erträgliches Maß überschreiten, bitten wir Sie einen kurzfristigen Termin auszumachen, um die Heilung zu kontrollieren.

Warum spüre ich ein Puckern an meinem Zahn?2014-08-10T22:53:15+02:00

Symptome für eine Entzündung des Zahnnervs sind:

  • Puckern, Pulsieren, Pochen
  • starke Heiss-Kalt-Empfindlichkeit
  • Aufbissbeschwerden oder -schmerzen
  • Nachtschmerz

Bei solchen Beschwerden ist eine Nerventzündung wahrscheinlich. Bitte vereinbaren Sie in diesem Fall schnellstmöglich einen Termin bei uns.

Warum schmerzt mein bereits wurzelgefüllter Zahn erneut?2014-08-10T22:53:23+02:00

In diesen Fällen ist es wahrscheinlich, dass es zu einer Reinfektion des Kanalsystems des Zahnes gekommen ist. Dies ist möglich, wenn:

  • eine bestimmte Bakterienspezies die erste Behandlung überlebt hat. Die gelingt manchen Bakterienarten leider,
  • die Bakterien bereits im Gewebe um die Wurzelspitze gelangt sind,
  • die Wurzelkanäle sind vollständig gefüllt werden konnten (z.B. aufgrund von Obliterationen),
  • eine neue Karies am Zahn existiert,
  • eine Zahnfraktur oder -infraktur  ( = Bruch) vorliegt oder
  • Bakterien über die Zahnfleischtasche in die Wurzelkanäle gelangt sind.

Dies sind einige, aber nicht alle Gründe. Deswegen ist in dieser Situation eine zahnärztliche Untersuchung unabdingbar.